Internationales Olympisches Komitee (Lexikon)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist ein in Lausanne in der Schweiz eingetragener Verein, der die Olympischen Spiele organisiert und betreut. Das Komitee geht auf die Gründung der Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1894 zurück.

Zu den Aufgaben des Vereins gehört außerdem die Aufrechterhaltung und Fortentwicklung der Olympischen Charta, die die Ziele und Regeln der Olympischen Bewegung schriftlich festhält. Grundsätzlich fördert das Komitee den Olympischen Gedanken.

Verwaltungsgebäude des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne, Schweiz (Foto: FreeMO~commonswiki/Wikimedia/gemeinfrei)

Um den vielfältigen Aufgabenfeldern nachzukommen, setzt sich das Komitee aus verschiedenen Kommissionen zusammen, die sich mit bestimmten Aktivitäten der Organisation befassen. Dazu zählen zum Beispiel eine Athleten-, Ethik- und Finanzkommission.

Die Zahl der Vereinsmitglieder ist auf 115 Personen begrenzt. Neue Mitglieder werden aus den Reihen der bestehenden Mitglieder für jeweils acht Jahre gewählt. Seit 2013 ist der deutsche Jurist und ehemalige Fechter Thomas Bach Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.

Kritik

Das Internationale Olympische Komitee stand insbesondere in der jüngeren Vergangenheit häufig in der Kritik. Dazu zählen zum Beispiel Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der Olympischen Winterspielen 2002, aber auch die Entscheidung, nach Doping-Vorwürfen nicht alle russischen Athleten für die Olympischen Sommerspiele 2016 zu sperren.


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