Olympischer Eid (Lexikon)

Der Olympische Eid ist bei der Eröffnungsfeier von Olympischen Spielen ein Versprechen zur Beachtung des Fairness-Gedankens der Spiele, den ein Athlet des Gastgeberlands, ein Kampfrichter und ein Trainer abgeben. Bei den Olympischen Sommerspielen 1920 in Antwerpen wurde der Eid zum ersten Mal geschworen.

Historisch wurde der Olympische Eid von einem Athleten und einem Kampfrichter vorgetragen. Insbesondere zur Herstellung von Geschlechtergleichheit wird der Olympische Eid seit den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio von jeweils einem Athleten, Kampfrichter und Trainer beider Geschlechter geschworen.

Wie auch der Fackellauf ist der Olympische Eid ein Ritual bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele, das auf die antike Tradition der Spiele zurückgreift.

„Im Namen der Athletinnen und Athleten. Wir geloben, an diesen Olympischen Spielen teilzunehmen und die Regeln zu respektieren und einzuhalten, im Geiste des Fairplay, der Inklusion und der Gleichberechtigung. Gemeinsam stehen wir solidarisch und verpflichten uns zu einem Sport ohne Doping, ohne Betrug, ohne jegliche Form von Diskriminierung. Wir tun dies für die Ehre unserer Teams, in Respekt vor den Grundprinzipien des olympischen Geistes und um die Welt durch Sport zu einem besseren Ort zu machen.“

Deutsche Fassung des Olympischen Eids für Athleten seit den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio

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